DIRNDL ON DISPLAY

Die Ausstellung »Dirndl on Display«, die darauf aufbauende Homepage www.dirndlondisplay.labs.fhv.at, der Instagram Kanal @dirndlondisplay und die begleitende Broschüre erarbeiteten StudentInnen des 4. Semesters Bachelor Intermedia an der FH Vorarlberg in der Lehrveranstaltung Bühne und Elemente unter der Leitung von Sarah Schlatter und Natasha Doshi.

Das Tragen von Dirndln ist kontrovers. Das Kleidungsstück wird als politisch brisant wahrgenommen und emotional diskutiert. Wir freuen uns sehr, dass wir das Stadtmuseum Dornbirn und das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg als Kooperationspartner gewinnen konnten, um den Diskussionsraum zu weiten und die Ausstellung »Dirndl on Display« im Kleinen Luger zu verwirklichen. Wir profitierten von dem Bild,- und Textmaterial, das das Stadtmuseum Dornbirn für die Ausstellung »Ware Dirndl. Austrian Look von Franz M. Rhomberg«, die am 2. Oktober 2021 eröffnet, ausgewählt hat. Herzlichen Dank allen externen Vortragenden, die unsere Blickwinkel auf Dirndl bereichert haben. Ebenso ein großer Dank gilt dem Team des Fachbereichs Gestaltung, speziell den WerkstattleiterInnen, die die medialen Realisierungen der Projekte unterstützt haben und Margarita Köhl, Leiterin des Fachbereichs Gestaltung, für die Ermöglichung und Begleitung des Projektes.

Die Projekterarbeitung mit den Studierenden hat uns viel Freude bereitet, wir wünschen allen BesucherInnen in der Ausstellung, auf unseren Medienkanälen und beim Durchblättern der Broschüre eine kurzweilige Zeit!

Sarah Schlatter und Natasha Doshi

 

Preview Ausstellung : „Ware Dirndl“ ab Oktober 2021 im Stadtmuseum Dornbirn

Das Textilunternehmen Franz M. Rhomberg verband seit den 1930er Jahren das Dirndl mit einem Markenimage und kreierte damit eine Ware, die sich touristisch international, aber zugleich volkskundlich und ideologisch verankert gab. Attribute wie „stilecht“ oder „volksecht“ empfahlen Rhombergs Dirndlstoffe in Abgrenzung zu „Phantasiekostümen“. Nach 1945 erfuhr das Dirndl unter dem Etikett „Austrian Look“ eine erneute Aufwertung. Was vom Nationalsozialismus als Instrument der Zugehörigkeit missbraucht wurde und schon in der Zwischenkriegszeit der Identitätsbildung diente, war nun österreichischer Exportschlager.

Die Ausstellung führt die Bestände der unter Denkmalschutz stehenden Textilmustersammlung des Stadtmuseums Dornbirn und des im Wirtschaftsarchiv Vorarlberg aufbewahrten Firmenarchivs Franz M. Rhomberg zusammen.

Studierende, 4. Semester Intermedia, 2021

Aleks Trankic, Benjamin Bilgeri, Clara Böhler, Darius Pfeffer, Desirée Boric, Diana Marte, Elena Groß, Emanuel Jochum, Emily Loitz, Eva Winkelhofer, Giulia Berge, Hanna Sandrießer, Hannes Rainer, Ina Parth, Isa Rellinghaus, Jerôme Herr,  Julia Debertol, Jürgen Hopfner, Katharina Zuder, Laleh Zaheri Berenti, Lea Hausch, Lena Hatzer, Lorena Lins, Luca Hauser, Luisa Leisering, Magdalena Drexel, Magdalena Dür, Marina Mangard, Pauline Wanko, Peter Fuchs, Sabrina Dibl, Sebastian Payer, Simon Koller, Zoe Rautenstrauch.

 

FH Fachbereich Gestaltung Mitwirkende:

Margarita Köhl, Leiterin Fachbereich Gestaltung
Hannelore Nagel, Assistentin der Fachbereichsleitung
Natasha Doshi, DozentIn, LV Bühne und Elemente
Sarah Schlatter, DozentIn, LV Bühne und Elemente
Renate Breuss, LBA f. Kultur, Design und Wahrnehmung
Edmund Gruber, Videowerkstatt
Robert Lang, Tonwerkstatt
Petra Eckelmann, Analogwerkstatt
Michael Kneidl, Interaktive Werkstatt
Thomas Lippautz, Interaktive Werkstatt
Nino Brugger, Augmented Reality Werkstatt
Wolfang Reutz, FH Information Services

 

Kooperationspartner und externe Vortragende:

Petra Zudrell, Direktorin Stadtmuseum
Barbara Motter, Vermittlung Stadtmuseum
Gerhard Siegl, Leiter Wirtschaftsarchiv Vorarlberg
Christian Feuerstein, Archivar Wirtschaftsarchiv Vorarlberg
Gerti Furrer, Textilmusterarchiv Stadtmuseum Dornbirn
Margarete Zink, Kuratorin Ausstellung »Ware Dirndl«
Sarah Schlatter, Gestaltung Ausstellungskatalog »Ware Dirndl«
Theresa Anwander, Kuratorin Vorarlberg Museum
Elsbeth Wallnöfer, Ethnologin, Autorin u.a »Tracht Macht Politik«
Stadt Dornbirn, Raimund Spiegel, Gerold Perle, Silvia Eisenring und Ingrid Preissegger